Lieber Freunde der Nacht,

ja ich weiß – Es gibt sehr viele verrückte Gerüchte rund um die Xbox One und ich könnte alle Kommentieren….mach ich vielleicht auch wenn ich dazu Zeit finde…bis dahin hat mich mal wieder eine der immer wiederkehrenden Fragen im Rahmen von Xbox beschäftigt:

communityfrage

Warum kann man eigentlich nicht mit Guthaben zahlen bzw. warum braucht man eine Kreditkarte um Xbox 360 Spiele auf der Xbox One bzw. auf xbox.com zu kaufen?

Dies liegt daran das der Xbox 360 Store noch nicht zu 100% im Xbox One Store verknüpft ist. – Dies hat einen eher historischen Hintergrund.
Sommer 2013 hat man das Altsystem: Microsoftpoints abgeschafft um ein neues Währungssystem einzuführen das auf den Landeswährungen beruht – Das bedeutete das man nicht mehr für 50€ 4200 Points gekauft hat, sondern, ähnlich wie bei Prepaid-Handys oder Telefonkarten (für die Älteren unter uns), 50€ für den Store. Dies hatte den Vorteil das das Preissystem etwas transparenter wurde und Preise besser verglichen werden konnten.

Leider war das Xbox360-System aber sehr stark mit dem Microsoft-Pointssystem verwoben. – Aber kein Problem: Die Xbox One war ja schon in den Startlöchern und so konnte man einfach den Store auf der Xbox 360 hart verweben und ein Workaround schaffen, den will man ja eh nicht auf dauer verwenden~ Der Xbox One Store dagegen war so modular aufgebaut das dieser direkt mit dem neuen Guthaben-System, welches man nicht nur für die Xbox benutzen kann, sondern auch für den Windowsstore, läuft.

Nun war der Release und 2013 ging zu Ende – Es gab zwar minimal Kritik das man mit dem neuen Guthaben auf xbox.com keine 360-Spiele mehr kaufen könnte – Dies war aber erstmal trivial, da sowohl Kreditkarte als auch Paypal dort noch funktionierten und die Spieler die wirklich die 360 Spiele noch kauften, waren Besitzer der Xbox360 und konnten dort über das Guthaben verwalten.

2013 endete und 2014 verlief ähnlich – Erst 2015 wurde der Xbox 360 Store wieder für Microsoft relevant bzw. gewann an Relevanz, da man eine Lösung für die Abwärtskompatibilität gefunden hatte und somit die Xbox One Spieler auf den Xbox 360 Store zugreifen mussten. Nun besteht aber das Problem das der 360-Store nicht so einfach mit dem Bezahlsystem kompatibel ist und die Abwärtskompatibilität mehr Aufmerksamkeit brauchte als nun das Bezahlsystem. Aber man arbeitet an dem Thema. Trotzdem funktioniert aktuell das Guthaben weder auf der Homepage: xbox.com noch auf der Xbox One für Xbox 360 Spiele – Also was kann man machen?

1. Man braucht nicht zwingend eine Kreditkarte. – Es funktioniert auch Paypal.

Paypal ist ein kostenloser Onlinedienst auf dem man entweder Geld laden kann oder mit dem man sein Konto verknüpfen kann. Dies geschieht per Lastschrift verfahren. Das Lastschriftverfahren ist ein Zahlungsverfahren das mit jedem Girokonto funktioniert. Hier erlaubt der Kontoinhaber dem Verkäufer (bzw. bei Paypal dem Zwischenunternehmen) das Geld einzuziehen. Paypal schickt dabei sobald jemand was kaufen möchte, das Geld direkt an den Händler (bzw. die Zahlungsbestätigung) und zieht danach erst das Geld ein.

Paypal ist dabei auch nicht neu auf dem Markt sondern schon seit Anfang des Jahrtausend aktiv und wurde 2002 von Ebay gekauft und hat sich 2015 auch wieder von Ebay losgelöst um ein eigenes Börsenunternehmen zu werden.
Paypal bietet dabei für den Käufer einige Sicherheiten – Grade im Bezug zum Kauf bei Ebay – Thema Käuferschutz – Da sollte man sich aber selber schlau machen: Paypal.de/Sicherheit

Aber es gibt auch einen Haken an der Sache: Bei Paypal muss man volljährig sein!

Hinzufügen kann ich Paypal zu meinem Xbox-Konto über: commerce.microsoft.com – Hier finden sich eigentlich alle wichtigen Informationen rund um die Zahlungsmöglichkeiten bei Xbox, Windows, WindowsPhone und dem MicrosoftStore.

paypal

Kleiner Hinweis: Sollte ein neues Paypal-Konto Probleme machen – Zum Beispiel weil es nicht hinzugefügt werden kann oder weil es nicht auf der Konsole oder der Webseite (auf der man was kaufen möchte) auftaucht – Dann kann es sein das das Konto noch nicht verifiziert ist – Dafür am besten 25€ auf das Paypalkonto laden – Das Geld kann man entweder direkt nutzen oder zurück auf das Girokonto überweisen – Danach sollte es aber mit dem Paypal-Account auch klappen.

2. Ich möchte aber kein Paypal – Dann hol dir doch eine Kreditkarte!

Ich bin aber noch keine 18 oder ich möchte nicht in die Schuldenfalle tappen!

Das ist heute beides kein Problem mehr – Generell bedeutet eine Kreditkarte nicht automatisch eine Schuldenfalle – Man muss nur Verantwortungsvoll damit umgehen.

Aber es gibt eine Alternative – Die PrePaidkreditkarte. Ähnlich wie eine Telefonkarte kann man hier Guthaben aufladen und dieses dann abnutzen in dem man mit der Karte zahlt – Die Karte gibt es mittlerweile in viele Supermärkten an den Gutscheinständern. Der Preis und die Höhe des Guthabens ist dabei unterschiedlich – Es gibt dabei sogar kostenlose Varianten, zum Beispiel bei Banken, bei denen man dann neben der normalen Giro-Karte eine Kreditkarte bekommt und die man dann mit dem normalen Giro-Geld aufladen kann.

Diese Kreditkarten gibt es ab 14 Jahren und bieten eine sichere Alternative zur normalen EC-Karte.

kreditkarte

Generell muss ich sagen: Deutschland ist eher sehr Rückständig bzw. Vorsichtig im Bezug zu Kreditkarten – In anderen Ländern, grade in den USA, ist dagegen das Bargeld sehr stark zurück gegangen und es hat sich die Kreditkarte durchgesetzt.

3. Ich will aber weder Kreditkarte noch Paypal

Das ist aber blöd – Weil aktuell gibt es keinen Weg um zumindest eines der beiden Zahlungsmittel – Obwohl…Doch! – Solltest du noch eine Xbox 360 haben – Dann kannst du die Spiele dort kaufen und auf der Xbox One runterladen.

4. Die Games with Gold auf der Xbox 360 sind doch kostenlos.
Warum sollte ich die bezahlen – Wieso geht das nicht so wie bei der One.

Das liegt am Lizenzmodell.

Während du die Spiele auf der Xbox One nicht mehr weiterspielen darfst, wenn dein Xbox Live Gold ausläuft, besitzt du das Recht und die Lizenz für die Xbox 360 Spiele weiterhin – Du kannst also weiterhin auf die Spiele zugreifen und diese Spielen, selbst wenn dein Abo ausgelaufen ist.

Hierfür muss ein Kaufvertrag geschlossen werden und für den Abschluss braucht man ein Zahlungsmittel – Kreditkarte oder Paypal werden dabei nicht belastet in der Form das Geld abgezogen wird – Nein die Spiele sind kostenlos und man braucht sich keine Sorgen dafür zu machen.

 

Wie schon Anfang April geschrieben hab ich recht viel um die Ohren – Zum einen liegt dies, wie schon dem einen oder anderen berichtet, an verschiedenen Kundenprojekten zum anderen mache ich grade aktuell auch viel für Gamingnerd.

Die 2 wichtigsten Projekte sind zum einen die Hardwaresparte, die ich mit der Unterstützung von Razer starten konnte, da diese uns mehrere Testmuster zur Verfügung stellen konnten – unter anderem den Razer  Wildcat über den ich bei Gamingnerd auch schon berichtet habe.

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Zum anderen hab ich im Rahmen des Business Development die Brettspielesparte ins Leben gerufen, in der ich auch schon den ersten Test für Zombicide Season 1 geschrieben habe.

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Auch kamen noch einige weitere Artikel dazu wie der Gametest zu Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 4

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oder die Traileranalyse zu Battlefield 1

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Last but not least habe ich auch ein kleines Projekt / Baby, mit dem ich letztes Jahr schon experimentiert habe wiederbelebt und zwar das ich ein paar Indie-Games regelmäßig vorstellen möchte.

Dies findet sich nun in der Indie-Gala auf Gamingnerd.net wieder:

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Auch die üblichen Themen standen auf dem Plan – So das leider der Blog doch etwas zu wenig kam – Dafür habe ich nun auch noch ein paar weitere Tests in der Hinterhand und auch weitere Artikel in der Pipeline – So das ich mich vielleicht doch ein wenig Zeit für die Zukunft freigeschaufelt habe.

Fear-The-Walking-Dead

Von meinen Businessprojekten mal abgesehen hab ich auch paar Privatedinge gemacht wie zum Beispiel Serien geschaut und zum Beispiel die 2. Season von Fear the Walking Dead angefangen.

Grundsätzlich bin ich ja schon ein großer Zombiefan – Nur hat sich das Thema ein wenig tot gelaufen (The Walking Dead – Tot gelaufen – Zombies – hihihihi – Ja, ok der war nicht gut) trotzdem werde ich die Serie weitergucken~

Waywardpineswelcome

Die 2. Serie die ich aktuell gucke ist Wayward Pines von M. Night Shyamalan.

Die erste Folge war seltsam – Ab der 2. Folge hat sich die Serie gefangen und weiter auf einen Plottwist hingearbeitet der in Folge 3 schon den Höhepunkt hatte und in Folge 4 aufgelöst wurde – Und das ist auch schon das Problem der Serie. Der Plottwist der die Serie eigentlich am Interessantesten machen könnte wird innerhalb von 1-2 Folgen aufgelöst und das Raten hat ein Ende.

Auch wenn ich nicht Spoilern möchte ist es leider alles weitere sehr vorhersehbar und es ist Ähnlich wie bei den anderen Projekten von Shyamalan das es doch irgendwie nicht ganz so toll ist, wie man es erwartet.

Shyamalan dürfte für den einen oder anderen ein Begriff sein, da der aus Indien stammende Regisseur für den einen Toptitel: The Sixth Sense verantwortlich war aber auch für so „Naja“-Titel wie: The Village – Das Dorf, The Happening oder After Earth.

In dem Sinne: Bis zum nächsten mal.

 

Es sind wieder 4 Wochen vergangen nachdem mein Server abgeraucht ist und in der Zeit hatte ich zum einen wenig Lust meinen Blog weiterzuführen, weil es mit gefrustet hat, aber zum anderen auch recht viel zu tun war. Leider hat sich der Stress bei mir bemerkbar gemacht in dem ich mir eine fette Grippe eingefangen haben – Also nicht nur eine Männgergrippe sondern auch eine Grippe die The Walking Dead nahe kommen würde.

Aber ansonsten läuft es.

Heute habe ich die erste Episode von Quantum Break angezogt und ich muss sagen: „Tolles Game“ – Es ist wie Alan Wake ein storylastiges Spiel welches in 5 Episoden gespielt wird, zwischendrin sind 20 Minütige Serien die mit realen Schauspielern verwirklicht wurden. Hier merkt man auch das das Spiel eigentlich nichts oder wenig für Coregamer ist, da das Spiel nur aus 5 Akten besteht und die je nach Spielweise zwischen 1 1/2 Stunden und 2 Stunden dauern. Spaß haben dagegen Serienfans die sich auch mal eine Episode für einen anderen Tag aufsparen können und so hat man wenn man möchte an mehreren Abend Spaß in der Form das man sich über 1 – 2 Wochen immer gemütlich eine Episode gönnt.

Leider verstehen das viele nicht und die meisten haten auch schon drüber. ~ aber was soll es?! – Nicht mein Business.

Was gibt es sonst noch tolles?

Das The Walking Dead-Serienfinale fand statt und ich muss sagen: Ja – Es war riesig~ aber irgendwie auch „määäääh“.
Gleiches Problem hatte ich auch schon bei dem Plot im Rahmen der Comics, das mich die Auseinandersetzung rund um Negan und Alexandria nicht wirklich gereizt hat. – Dies könnte für einige ein Problem sein und dadurch die nächste Staffel ein großes Minus im Bezug zu den Zuschauerzahlen machen könnte, im vergleich zu den vorherigen Staffeln.

Dies wiederum führt leider in der Regel dazu das Serien abgesetzt werden.~

Aber mal schauen. Am Sonntag kommt aber das SpinOff zurück und Fear of the Walking Dead wird auf Amazon Prime weitergeführt.

Ansonsten bin ich aktuell mehr im Serienrausch als im Filmrausch – natürlich habe ich Deadpool gesehen aber das war es eigentlich auch schon mit den Filmen dieses Jahr.

Was gibt es sonst noch zu sagen?! – Im Grunde nichts~ ich werde mich nun ins Bett legen und hoffentlich bald wieder gesunden und in dem Sinne bald wieder auf dem Damm sein und mal wieder mehr Leben hier rein bringen.

Es wird immer wieder in Gruppen, Foren und auf Seiten die Frage gestellt:

communityfrage

und dann kommen solche Antworten:

anworten

Und jedes Mal schlage ich die Hände übern Kopf zusammen…ja was soll ich dazu sagen…ok…fangen wir bei Adam und Eva an…weil im Grunde muss man verstehen wie der Store aufgebaut ist und ein wenig Grundlage im Bezug zum Thema: „Wie werden Videospiele finanziert“ muss her.

Der Store von Microsoft (und auch alle anderen App/Game-Stores von Sony, Apple, Amazon, Google, usw. – Die funktionieren alle ähnlich) ist als eine Marktplattform zu sehen – Ähnlich wie Ebay – Microsoft stellt diesen Marktplatz und die Hersteller können selbständig die Spiele in den Store stellen. Sobald ein Hersteller ein Spiel in den Store stellt zertifiziert Microsoft dieses Spiel (und im Nachgang auch alle DLC und Patches) und gibt es, wenn es nicht schädlich für die Konsole ist, frei. Hersteller bzw. Publisher legt den Preis fest und ab wann das Spiel verfügbar sein soll (Releasedatum) ebenfalls kann der Hersteller verschiedene Demo-Einstellungen festlegen zum Beispiel das man ein Spiel eine bestimmte Zeit lang spielen kann bevor es bezahlt werden muss. – Microsoft bekommt für die Nutzung des Stores dann jeweils eine Vermittlungsprovision. – Der Hersteller das restliche Geld.

Im Handel – Also bei MediaMarkt, Saturn, GamesOnly und co. dagegen kauft der Händler erstmal X-Kopien ein – X steht dabei für eine Zahl ~ Zum Beispiel 10.000 – Da für die 10.000 Spiele dann kein Marketing mehr direkt vom Hersteller gemacht werden muss (weil der Händler muss die ja nun verticken) und weil der nun direkt 10.000 Stück (oder viel mehr) genommen hat bekommt dieser einen entsprechenden Rabatt. Der Hersteller gibt dazu noch den Hinweis „Ich würde das Spiel für (zum Beispiel) 69,99€ verkaufen“ – Das ist die unverbindliche Preisempfehlung (UVP).

Nun verkauft der Hersteller also einmal an den Händler – Dieser bekommt die Spiele zur UVP abzüglich des Rabattes (das ist dann der Einkaufspreis) und der Hersteller verkauft die Spiele selber (auf seiner Seite aber auch im Store) und hier liegt ebenfalls der Knackpunkt: Der Hersteller möchte sich nicht selber kannibalisieren in dem er dem Händler sagt: „Ich würde das Spiel für 69,99 verkaufen“ es aber dann nicht macht~ weil der Händler würde dann ja auch sagen: „Ich will das Spiel aber billiger haben“~

Aber warum gibt der Hersteller dem Händler einen Rabatt bei Großabnahmen? – Da kommen wir auf den Punkt: Wie werden Videospiele entwickelt! – Videospiele müssen (wie generell viele Sachen die hergestellt werden müssen) vorfinanziert werden – Also es gibt ein Entwicklerteam, das hat eine Idee und holt sich entweder einen Kredit oder geht zu einem Publisher und irgendwer gibt denen Geld für die Zeit in der das Entwicklerteam das Spiel programmiert – Mittlerweile gibt es auch noch das Thema Crowdsourcing, da werde ich vielleicht aber ein anderes Mal drauf eingehen. – Dieses Geld will irgendwann wieder zurückbezahlt werden und bei Krediten verhält es sich in der Regel so: Je länger ich brauche einen Kredit zurück zu zahlen desto teurer wird der.

Wenn mir dann also jemand 35.000€ für 10.000 Spiele anbietet ist das vielleicht lukrativer als wenn ich selber ein halbes Jahr brauche bis ich 5.000 Spiele verkauft habe. Einer der Punkte ist das ich mich dann nicht selber so stark um den Vertrieb und um das Marketing kümmern muss (und dadurch wieder Geld sparen kann), der andere Punkt ist das ich dann einen Teil des Kredits zurückzahlen kann und das sogar schneller als wenn ich die selber vertreiben würde.

Fazit:

Microsoft (Sony oder auch Google und Co.) machen die Preise im Store nicht selber (natürlich für die eigenen Produktionen schon) – Der Hersteller der die Preise macht will sich nicht selber ins Knie schießen weil er dem Händler sagt: „Ich würde es für so und so viel verkaufen“ es aber gar nicht verkauft – Und der Händler der kann die Preise komplett selber entscheiden und von daher: Kauft wo ihr kaufen wollt und wo die Preise und die Leistung für Euch am besten sind~ Aber gebt nicht Ebay, Microsoft oder Sony die Schuld wenn Hersteller die Preise nicht senken möchten~ die können es vielleicht auch nicht wirklich~

Nachtrag: Und warum sollte ich dann im Store kaufen, wenn es wo anders billiger ist?!

Es gibt unterschiedliche Gründe wieso man trotzdem ab und an mal in den Store schauen sollte – Zum einen gibt es regelmäßig (wie zum BlackFriday, im Sommer und im Winter) einen Sale bei dem es recht große Rabatte gibt die teilweise von Microsoft stammen.

Aber digitale Spiele haben auch (zumindest in meinen Augen) Vorteile:

  • Ich habe nicht dutzende Discs zu Hause rumstehen
  • Ich habe immer und überall (so lange ich schnelles Internet habe) meine Spiele dabei und kann dann auch einfach mal bei einem Kumpel ein Spiel downloaden und mit ihm zocken.
  • Wenn ich mehrere Konsolen habe (zum Beispiel im Arbeitszimmer und im Wohnzimmer) kann ich auf beiden Konsolen das Spiel nutzen und spielen (Homesharing) ohne das Spiel doppelt zu kaufen.

Nachtrag 2: Warum ist es denn in anderen Ländern billiger?

Bzw.: Antwort1

Das liegt da dran das Publisher im Rahmen eines volkswirtschaftlichen Gedankens in anderen Ländern, anhand der Kaufkraft, einen Produktpreis festlegen. – Also wenn die Menschen in einem Land viel verdienen (so wie es eigentlich in Europa und der Eurozone ist) dann kostet ein Spiel um die 70€.
In einem Land bzw. in einer Region in der das durchschnittliche Einkommen vielleicht bei 250€ liegt, würde ein Preis von 70€ keinen Sinn machen – hier passt man sich an das örtliche Preisgefüge an. – dadurch wird für den Käufer, der sich das Spiel dann über „Tricks“ aus deren Store holt und in Deutschland lebt, billiger.
Für den Hersteller macht es auch keinen Sinn ein Spiel in allen Ländern so niedrig zu verkaufen, wie der niedrigste Preis ist – Weil der Hersteller ja nicht in dem Land zwingend operiert und daher (und zwar zum Glück) die hohen Gehälter der jeweiligen Region zahlen muss.

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Ich bin entsetzt, wütend, enttäuscht und noch vieles mehr. – Warum? – Weil mir heute mal wieder vieles an den Kopf geworfen wurde.

Unter anderem wurde mir vorgeworfen das ich Geld für meine Communityarbeit im Rahmen von Xbox bzw. Microsoft bekomme und das ich nur Blind „Ja und Amen“ sagen würde – Aber das ist nicht so.

Grundsätzlich finde ich nicht jede Aktion Gut – aber das wichtige ist, ich möchte Aktionen und Situationen verstehen – Zusätzlich ist für mich klar das immer ein Mensch auf der anderen Seite des Computers sich befindet – Daher verteidige ich nicht unbedingt die Aktion oder dass was gemacht wurde, sondern ich kann das sagen, was die andere Person, aufgrund von einer Firmenzugehörigkeit nicht sagen kann.

Ich hinterfrage auch Aktionen bzw. Geschäftsmodelle und kann diese dadurch verstehen – Das muss nicht unbedingt was damit zu tun haben, dass ich das gut oder schlecht finde. Beispiel?! – Ja, gut.

Jugendschutz in Deutschland – Viele beschuldigen die USK oder die BPjM das diese den Erwachsenen Spieler bevormunden würde – Wenn man aber versteht wie Jugendschutz funktioniert und dass es letzten Endes am Händler scheitert, der vielleicht Familienfreundlich sein möchte oder vielleicht keinen Platz oder auch finanziell ein indiziertes Spiel nicht anbieten möchte, dann ist auf einmal weniger die USK oder die BPjM da dran schuld das man ein Spiel nicht spielen kann.

Ähnlich sieht es mit den Storesystemen von Microsoft, Sony oder auch mit dem Googleplaystore aus – Microsoft oder Sony machen hier nicht direkt die Preise – Das wird von dem jeweiligen Publisher gemacht und der mach die Preise auch nicht aus Raffgier (was ich öfters lese) sondern weil er ja auch die Herstellung bezahlen muss bzw. der Publisher hält sich an die UVP damit er sich nicht selber korrumpiert beim Retail-Händler.

Ich kann noch viel mehr Beispiele bringen wo ich das System erklären kann, was hinter einer Thematik steckt – Daher muss ich das System nicht gut finden – Sondern nüchtern betrachtet ist das System gar nicht Böse~

Aber auch um mal klar zu stellen was ich von Microsoft bekomme für meine Communityarbeit – Eigentlich recht wenig bis gar nichts…ok gar nichts wäre eine lüge – aber recht wenig.

Ich habe 2015 für meine Communityarbeit (im Jahr 2014 – Der Award wird immer Rückwirkend für das letzte Jahr verliehen) den Microsoft MVP-Award bekommen – MVP steht für Most Valuable Professional – Das sind externe Experten, die nicht bei Microsoft arbeiten (also, wenn man bei Microsoft anfängt muss man den Award zurückgeben) die Communityarbeit leisten und aktiv ihr Wissen weitergeben. Dabei bin ich nicht nur auf Facebook unterwegs – Ich gehe auf Events, betreue mit einem Team Gamingnerd.net und habe 2014/2015 viele Veranstaltungen als Organisator und Speaker besucht, speziell im studentischen Umfeld, um denen Spieleentwicklung beizubringen bzw. denen die Vorteile der Storesysteme (Xbox/Windowsmarktplatz zum Beispiel) näher zu bringen. Zusätzlich bin ich auch in den offiziellen Microsoft-Foren aktiv.

Als Microsoft MVP bekommt man ein paar kleine Benefits: Eine MSDN-Subscription für die Laufzeit des Awards (1 Jahr) – Die MSDN-Subscription ist ein Entwickler/IT-Pro-Abo für die Business-Software von Microsoft wie Visual Studio oder aber die Windows-Betriebssysteme. Spiele oder Hardware ist nicht enthalten. Dann das größte Benefit ist die Kommunikation mit Microsoft selber und zwar mit den Entwicklerteams – Hierzu gibt es regelmäßige Calls per Skype for Business in denen die Entwickler coole Features vorstellen, sich Feedback einholen oder auch einfach über den aktuellen Stand quatschen. Diese Calls finden einmal alle 1-2 Monate statt und stehen unter NDA – NDA ist die englische Abkürzung für Geheimhaltungsvertrag. Last but not least bekommt man von Microsoft die Möglichkeiten coole Veranstaltungen zu besuchen – Zum Beispiel das Fanfest oder die Gamescom – Hierzu habe ich direkt eine Einladung bekommen.

Aaaaah – Ich habe noch paar Sachen vergessen. Es gibt ja doch noch mehr! Es gibt manchmal kleine Aufmerksamkeiten! – Zum Beispiel gibt es für das erste Mal einen tollen Glaspokal (nur einmal – danach bekommt man nur noch die Plakette) oder im Herbst gab es für alle MVPs einen coolen Controller – Nein, nicht der Elite-Controller~ Im Grunde ein ganz normaler Controller (noch nicht mal die 2015er Version mit dem 3,5mm Anschluss, sondern ein alter) der aber ein schickes Design hatte – Ok das Design war nur ein Aufkleber – Aber es ist eine kleine Aufmerksamkeit.

Aber wie man sieht: Durch die Communityarbeit an sich wird man nicht reich – Geld muss ich immer noch als IT-Consultant und Marketing-Berater selber verdienen.

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Und last but not least: Jein – Ich bin (k)ein Fanboy – Ja, ich bin von Microsoft und Xbox ein Fan – Aber viel mehr bin ich ein Videospielfan – Ich mag genau so die Nintendo-Konsolen oder habe auch keine Abneigung gegen die Sony-Konsole – Ich gehe auch nicht auf die Sonyseite um diese zu haten~ das liegt mir fern~ und bringt mir auch nichts. Weder jetzt noch, wenn bei denen mal was „schief“ geht~ hier versuche ich ebenfalls oft der Community den Rücken zu stärken in dem ich Grundlagen erkläre oder Hilfe leiste.

Aber das wird von vielen anscheinend gar nicht so wahrgenommen. Viel mehr unterstellt man mir das ich gekauft wäre. Ich muss sagen ich bin enttäuscht. Natürlich gibt es den einen oder anderen der mal Danke sagt – Auch verschieden Entwickler, Community- und Marketingmanager meinten schon: „Top Arbeit die du machst“ – Aber für die mache ich das nicht – Ich mache das um unsere Community zu stärken und zu unterstützen. Um Leuten die Fragen haben, diese zu erklären um vielleicht Zweifelhafte Aussagen aus der Welt zu räumen – Vielleicht für den einen oder anderen etwas aggressiver, grade wenn dann der eine dann Dumm auf seinem Punkt argumentiert (Zum Beispiel: „Dann zensiert die USK aber unsere Spiele“ oder „Das mit dem Store ist reine Raffgier“) oder auch wenn ich versuche mich mal zwischen Community und den Social-Media-Managern zu stellen, weil die SM-Manager dürfen nicht unbedingt alles sagen oder erklären – Wenn diese vielleicht sogar extern sind, dann wissen die das auch gar nicht…

Vielleicht ist das Ganze auch falsch und ich sollte es sein lassen – ich sollte die Leute sich selber überlassen – vielleicht nicht mehr Fragen und Themen hinterfragen und die Community einfach haten lassen, auch wenn es gar nichts zu haten gibt. Wer weiß – Ich bin müde…nicht nur wegen der Uhrzeit…, sondern wegen solchen Behauptungen…

In dem Sinne: Eine gute Nacht.

Mein Jugendschutzartikel ist erschienen – Der Artikel richtet sich an Erwachsene Gamer und auch Jugendliche die bald Erwachsen sind, Eltern können auch was lernen~ weniger geeignet ist der Artikel für Juristen bzw. Leute aus der Branche – Da hier weniger auf deren Aspekte eingegangen wird.

In dem Sinne viel Spaß bei Gamingnerd:

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Oder ist es sogar schon die 3. – Im Grunde schon~ Angefangen hat es ja mit Titanfall – Dann kam vor einigen Wochen die Information das ReCore auch für den PC kommen soll und gestern kam die Nachricht das Quantum Break nicht nur für die Xbox erscheint sondern auch auf Windows 10 und hier stellen sich verschiedene Communitymitglieder folgende Fragen:

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Und: JA – Ich kann die Frage auf der einen Seite voll verstehen – Da grade in Deutschland ist es sehr verbreitet neben der Konsole einen PC zu haben – bzw. viel mehr neben dem PC eine Konsole zu haben. In anderen Ländern ist dies zwar auch teilweise vorhanden – hier hat sich der PC aber nicht so durchgesetzt zum zocken wie in Deutschland – Was vor allem am C64 lag und der Angst unter anderem meiner Eltern vor den Spielekonsolen. Mit einem C64 konnte man soooo viel mehr und auch Programmieren und Schreiben und Hausaufgaben machen und dies und das…und all jenes…was die meisten eigentlich gar nicht gemacht haben.

Und so wurden Konsolen erst sehr spät gesellschaftsfähig und den Einzug hat man erst mit dem SNES, dem N64 und der Playstation gehabt – aber im Vergleich zu anderen Ländern nur sehr langsam – so haben sich aber PCs sehr bei Kindern etabliert – Weil die Kinder müssen ja schon früh den Umgang mit dem Internet lernen und auch mit Office und Hausaufgaben müssen die mittlerweile machen und dies und jenes und sonstiges~ und JA – Mein Kind wird wahrscheinlich auch irgendwann eher den Kontakt mit dem PC machen als mit der Konsole.

Und nun kommen wir zu dem Punkt zurück wieso Microsoft seine exklusiven Titel auch PC-Kompatibel macht. – Ich möchte darauf verweisen das dies im Grunde alles nur meine persönliche Spekulation ist.

Man orientiert sich zum einen am amerikanischen Markt:
Hier spielt man auf der Konsole schön gemütlich im Wohnzimmer oder im Hobbyraum – Konsolen kommen eher selten oder später ins Kinderzimmer – Auch nehmen Studenten die Konsolen nicht mit ins Wohnheim – Hier können sich nur die gut betuchten ein Einzelzimmer leisten – meistens lebt man dort zu 2. auf einem Zimmer und daher ist meistens auch kein großer Platz für eine Konsole und einen PC. – Wenn man zockt – dann entweder Zuhause – bei Freunden die eine eigene Wohnung haben oder bei den Eltern wohnen oder aber wenn man mal nach Hause fährt – Manchmal zockt man aber auch auf dem PC den man vor Ort hat um auch im Studium voranzukommen.
Und hier kommt nun die Politik: ONE WINDOWS und ONE MICROSOFT zum tragen – ich kann meine Spiele auf dem PC zocken wenn ich unterwegs bin bzw. wenn ich keinen Zugriff auf die Konsole habe – Und wenn ich Zugriff habe – Dann kann ich auch auf der Konsole weiter spielen – Dank dem Feature von Quantum Break kann ich das ganze sogar mit dem gleichen Speicherstand machen und man bekommt sogar im Bezug zur Vorbestellung bei der Xbox One Version einen Downloadkey für die PC Version.

Zum anderen greift der PC-Markt nicht unbedingt den Konsolenmarkt an:
Es ist bei vielen (auch in Deutschland) eine Art Glaubenskrieg: Entweder Konsole oder PC – Sehr wenige sind auf beiden Plattformen unterwegs~ und das hat verschiedene Gründe.
Der eine Grund ist das man sich nicht um die Technik kümmern will – PCs brauchen ein wenig mehr Liebe als Konsolen – Treiberupdates – Systemupdates – Virenschutz – Dies das sonstiges.
Zum anderen ist die Konsole auch bedeutend langlebiger und auch billiger.

Gucken wir uns die Spezifikationen von Rise of the Tomb Raider an:

Prozessor: Intel Core i7-3770
Arbeitsspeicher: 8GB RAM
Grafikkarte: Nvidia GTX 970
Festplatte: 25GB

Nun gehen wir in das Webarchive und gucken wie viel der Rechner 2013 – Zum Release der Xbox One – die 499€ mit der Kinect und einem Controller gekostet hat.

gamingpc2013

Quelle: One.de 2013 – Webarchive.org

Wir haben hier einen Rechner bei dem der Prozessor, der Arbeitsspeicher, Festplatte und Laufwerk voll ausreichend wäre um das Spiel auch noch heute mit den empfohlenen Systemvoraussetzungen zu spielen – Man könnte nun die Grafikkarte noch upgraden  – Diese bekommt man mit sehr viel Glück für ca. 300€ und wir wären bei einem Preis von 1300€ – Da man die 760 aber noch verkaufen kann gucken wir uns aktuell mal kurz die Preise der 760 an die bei ca 100€ liegen.

Fazit:
Man müsste 1200€ zahlen (und Tastatur und Maus sowie Controller sind noch nicht mal dabei) gegenüber den 499€ der Xbox One.

Würde man sich heute die Preise angucken würde das auch nicht viel anders aussehen:

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Quelle: Alternate.de

Hier habe ich gezielt einen schwächeren PC ausgewählt – Weil ich sonst auf noch viel mehr kommen würde dank der GTX970 (1099€).

Aber gehen wir davon aus das der Rechner voll ausreichend sind. – Nun legen wir den aktuellen Straßenpreis der Xbox One daneben:

xboxone07022016

Quelle: http://www.schnaeppchenfuchs.com/

Ergebnis:
2013: Xbox One 499€ vs 1000€ – 1300€
2016: Xbox One 250€-350€ vs 750€

Was man noch erwähnen kann – das ist aber der Fakt das PC-Spiele durchweg günstiger sind und schneller im Preis verfallen – sowie das man kein Gold oder PS+ braucht um Online spielen zu können – Somit fallen 35€ im Jahr weg – Dafür aber auch 12 – 24 kostenlose Spiele – Dafür kosten PC Spiele aber wie gesagt auch weniger~

Dafür nehme ich als Rechenansatz meine Spiele die ich seit 2013 für die Konsole gekauft habe:

Konsole: 11 Vollpreisspiele a 69€ = 759€ + 499€ = 1258€
PC: 11 Vollpreisspiele a 49€ (ja oft eher 59€ aber ich möchte hier mir den PC irgendwie schön rechnen) = 539 + 1000€ = 1539€

Ergebnis: Konsole 300€ billiger~

Nun könnte man man noch dazurechnen das Spiele auf dem PC sehr stark im Preisverfallen und dafür auf der Konsole die Spiele noch tauschbar sind – Da die Lizenz nicht an den Account gebunden wird~ und hier muss ich sagen: Beides wiegt sich auf und ich will ja nur auf den Preis hinaus 😉

Fazit:

Letzten Endes könnte ich noch viel mehr Beispiele aufzählen wieso ein Konsolenspieler nicht automatisch ein PC-Spieler ist und warum ein PC-Spieler sich nicht unbedingt eine Konsole kaufen wird~ und daher sehe ich nicht unbedingt die Konkurrenz zwischen den beiden Produkten. – Ja, ich habe einen PC und Ja, ich habe eine Xbox One – Aber die Spiele die ich auf dem PC spiele – die würde ich nicht unbedingt auf der Konsole spielen wollen und umgekehrt – Das neue Tomb Raider ist für mich vor allem ein Konsolentitel und ich würde das Spiel nicht auf dem PC spielen.